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Die Mindestbestellmenge (MOQ) ist einer der wichtigsten Parameter, die bereits zu Beginn eines Display-Projekts berücksichtigt werden sollten. Die Mindestbestellmenge wirkt sich nicht nur auf die Stückkosten der Komponente aus, sondern auch auf die Logistik, den Zeitplan für die Umsetzung, die Verfügbarkeit der gewählten Konfiguration und die Produktionsplanung.
Bei Displays ist die Mindestbestellmenge (MOQ) besonders wichtig, da es sich bei dem Endprodukt oft nicht nur um einen Standardbildschirm aus einem Katalog handelt. Es kann sich um eine bestimmte Bildschirmdiagonale, Helligkeitsstufe, Schnittstelle, ein Touchpanel, Schutzglas, eine bestimmte Klebetechnik, spezielle Verkabelung, Steuerelektronik oder andere Elemente handeln, die auf eine bestimmte Anwendung zugeschnitten sind.
In diesem Artikel erläutern wir, was MOQ bedeutet, wovon die Mindestbestellmenge abhängt und wie Sie die Planung von Display-Bestellungen sowohl bei Standard- als auch bei maßgeschneiderten Projekten angehen sollten.
Dies ist ein von Unisystem selbst erstellter Leitfaden, der auf der Grundlage von Fragen unserer Kunden entwickelt wurde. Wir haben die Antworten an einem Ort zusammengestellt, um Geräteherstellern dabei zu helfen, Anschaffungen, Implementierungen und die langfristige Zusammenarbeit effektiver zu planen.
Was ist die Mindestbestellmenge (MOQ)?
MOQ (Minimum Order Quantity) bezeichnet die Mindestanzahl an Produkten, die im Rahmen eines bestimmten Projekts, Modells oder einer bestimmten Konfiguration bestellt werden kann. Es handelt sich dabei um das kleinste Bestellvolumen, ab dem es möglich ist, die Produktion aufzunehmen, eine bestimmte Komponentenversion bereitzustellen oder die Lieferung zu den vereinbarten Bedingungen abzuschließen.
Bei Displays gibt es keine einheitliche Mindestbestellmenge. Die Mindestbestellmenge hängt vom jeweiligen Projekt, dem Display-Design, der Verfügbarkeit der Komponenten, dem Umfang der Anpassungen und den Produktionsanforderungen ab.
Bei Standardlösungen ergibt sich die Mindestbestellmenge (MOQ) meist aus den vom Hersteller festgelegten Bedingungen. Bei kundenspezifischen Projekten kann sie davon abweichen, da die Erstellung einer maßgeschneiderten Konfiguration häufig zusätzliche Schritte erfordert – wie beispielsweise die Auswahl eines Touchpanels, eines Schutzglases, eines Klebebands, eines Controllers, einer Befestigungsart oder einer technischen Validierung.
Aus diesem Grund wird die Mindestbestellmenge stets individuell festgelegt und im Angebot angegeben.
Inwiefern wirkt sich die Mindestbestellmenge auf Display-Bestellungen aus?
Die Mindestbestellmenge (MOQ) wirkt sich auf mehrere Bereiche eines Projekts aus: Budget, Zeitplan, Logistik und Produktionsplanung. Je früher sie ermittelt wird, desto einfacher ist es, die tatsächlichen Umsetzungskosten einzuschätzen und eine Beschaffungsstrategie für den gesamten Produktlebenszyklus zu erarbeiten.
Bei Display-Projekten kann die Mindestbestellmenge unter anderem von folgenden Faktoren abhängen:
- die Art der Technologie, z. B. LCD-TFT, OLED oder EPD,
- Diagonale und Auflösung des Bildschirms anzeigen,
- Helligkeitsstufe,
- Kommunikationsschnittstelle,
- Vorhandensein eines Touchscreens,
- Art des Schutzglases,
- Verfahren der mechanischen Integration,
- Umfang der individuellen Anpassung,
- Verfügbarkeit von Komponenten,
- Anforderungen in den Bereichen Produktion und Logistik.
Die Mindestbestellmenge sollte bereits in der Angebotsphase überprüft werden. Dadurch lässt sich vermeiden, dass die ausgewählte Komponente zwar die technischen Anforderungen erfüllt, ihre Mindestbestellmenge jedoch nicht zum Projektumfang, zur Prototypenphase oder zum geplanten Produktionsvolumen passt.
Unterscheidet sich die Mindestbestellmenge bei der ersten Bestellung von der bei den Folgebestellungen?
Nein – für ein bestimmtes Projekt bleibt die Mindestbestellmenge unverändert. Die für ein bestimmtes Modell oder eine bestimmte Konfiguration festgelegte Mindestbestellmenge gilt sowohl für die erste als auch für alle nachfolgenden Bestellungen.
Das bedeutet, dass eine für die ausgewählte Lösung festgelegte Mindestbestellmenge nicht nur bei der ersten Lieferung berücksichtigt werden sollte, sondern auch bei der Planung nachfolgender Produktionschargen, der Bestandsführung und der langfristigen Verfügbarkeit von Komponenten.
Angaben zur Mindestbestellmenge sind stets im Angebot enthalten und gelten als fester Parameter für ein bestimmtes Modell oder eine bestimmte Konfiguration.
Kann eine Bestellung verschiedene Display-Konfigurationen umfassen?
Ja – eine Bestellung kann mehrere Varianten desselben Ausstellungsmodells umfassen.
Dazu können beispielsweise Varianten gehören, die sich hinsichtlich Helligkeit, Schnittstellentyp, Touchscreen, Schutzglas, Verkabelung oder anderer konstruktiver Merkmale unterscheiden. Diese Lösung erweist sich insbesondere dann als nützlich, wenn ein Projekt mehrere Varianten eines Geräts umfasst oder wenn der Hersteller dieselbe Basiskomponente an unterschiedliche Anwendungsbereiche anpassen möchte.
Planen Sie eine Bestellung, die mehrere Ausführungsvarianten umfasst? Sprechen Sie diesbitte mit unserem Team ab. Wir helfen Ihnen dabei, die richtige Bestellstruktur festzulegen, einzelne Konfigurationen zu klären und die Unterlagen vorzubereiten, damit der gesamte Prozess in jeder Phase der Zusammenarbeit reibungslos verläuft.
Rahmenaufträge bei Unisystem – wie funktionieren geplante Großaufträge?
Bei Unisystem bearbeiten wir sogenannte Rahmenaufträge (Großaufträge mit Lieferplan), die in unserer Organisation als „Open-Frame-Aufträge“ bezeichnet werden. Diese umfassen ein größeres Volumen an Bauteilen, die in Chargen gemäß einem zuvor vereinbarten Zeitplan geliefert werden.
Diese Lösung richtet sich an Kunden, die sich die Verfügbarkeit der Ausstellungsstücke im Voraus sichern möchten, die gesamte Bestellung jedoch nicht auf einmal erhalten müssen.
Mit diesem Modell können Sie:
- die Produktion im Voraus zu planen,
- die Verfügbarkeit der Komponenten sicherzustellen,
- stabile Geschäftsbedingungen zu gewährleisten,
- die logistische Steuerung zu verbessern,
- das Risiko von Unterbrechungen in der Geräteproduktion verringern.
Rahmenaufträge erweisen sich insbesondere bei langfristigen Projekten und in der Serienfertigung als besonders effektiv, wo Lieferzuverlässigkeit, Produktionskontinuität und die Möglichkeit, den Bedarf im Voraus zu planen, von entscheidender Bedeutung sind.
Für Gerätehersteller ist dies eine praktische Lösung, die Sicherheit beim Einkauf mit Flexibilität bei der Lieferung verbindet.
Ist eine Teillieferung einer Bestellung möglich?
Ja – Teillieferungen sind auf Wunsch des Kunden möglich. Die Aufteilung der Lieferung in mehrere Teillieferungen kann eine sinnvolle Lösung sein, wenn dies aufgrund des Produktionsplans, der verfügbaren Lagerkapazitäten, der logistischen Organisation oder einer schrittweisen Projektumsetzung erforderlich ist.
Einzelheiten hinsichtlich der Anzahl der Chargen, der Produktmengen und der Liefertermine werden bei der Auftragsabwicklung individuell vereinbart. Dies ermöglicht es dem Kunden, die Lieferungen besser auf seinen eigenen Produktionsprozess abzustimmen, ohne die gesamte Menge auf einmal erhalten zu müssen.
Sind Sie auf der Suche nach einem Display für ein Gerät, das Sie gerade entwickeln?
Wenden Sie sich an unser Team. Wir helfen Ihnen bei der Auswahl der richtigen Technologie, der Festlegung möglicher Konfigurationen, der Überprüfung der Mindestbestellmenge und der Planung einer Bestellung, die den Anforderungen Ihres Projekts entspricht.




