I²C (Inter-Integrated Circuit) ist eine von Philips entwickelte Zweidraht-Kommunikationsschnittstelle für den Datenaustausch zwischen integrierten Schaltungen innerhalb eines Geräts. Sie nutzt zwei Leitungen – SDA (Daten) und SCL (Takt) – und arbeitet im Master-Slave-Betrieb: Ein zentraler Controller (z. B. ein Mikrocontroller) steuert die Übertragung, während ein oder mehrere Slave-Bausteine (Sensoren, Controller, Displays) antworten.
I²C wird wegen seiner Einfachheit, der geringen Anzahl benötigter Pins und der Möglichkeit geschätzt, mehrere Bausteine an einem einzigen Bus zu betreiben. Obwohl I²C langsamer ist als SPI, eignet es sich ideal für Anwendungen, bei denen Kompaktheit, niedrige Kosten und Zuverlässigkeit im Vordergrund stehen – etwa für Touch-Controller, Sensoren, IoT-Systeme oder die Displaykonfiguration (z. B. das Auslesen von EDID-Daten).
