Die Hintergrundbeleuchtung umfasst alle optoelektronischen Komponenten, die in einem Flüssigkristalldisplay (LCD) das Licht erzeugen, denn das LCD selbst sendet kein Licht aus. Sie befindet sich hinter dem Panel (bei transmissiven LCDs) oder seitlich davon (bei manchen transflektiven LCDs) und sorgt dafür, dass das Bild unter unterschiedlichen Lichtverhältnissen sichtbar ist.
Als Lichtquellen dienen heute meist LEDs, die die älteren CCFL-Röhren abgelöst haben. Ein typisches Backlight-System besteht aus LEDs, lichtführenden Elementen (Lichtleiter, Diffusoren, Prismen) sowie reflektierenden oder lichtlenkenden Schichten. Fortschrittliche Konstruktionen nutzen Local Dimming, also eine zonenweise Helligkeitssteuerung, um den Kontrast zu verbessern und den Energieverbrauch zu senken.
Wichtige Kenngrößen der Hintergrundbeleuchtung sind Helligkeit (cd/m²), Gleichmäßigkeit, Farbtemperatur und Lebensdauer. Eine passend ausgewählte Hintergrundbeleuchtung ist besonders in Outdoor-, Industrie-, Medizin- und Militäranwendungen wichtig, in denen die Ablesbarkeit des Bildschirms unabhängig von den Umgebungsbedingungen gewährleistet sein muss.
